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Spritpreis-Wochenrückblick KW 35/2026: 18. August 2026 – 24. August

Spritpreis-Wochenrückblick KW 35/2026: 18. August 2026 – 24. August Mo., 17.Di., 18.Mi., 19.Do., 20.Fr., 21.Sa., 22.So., 23.Mo., 24. E5 Diesel in €/L

Eine Woche im Zeichen leichter Schwankungen – der Überblick

Wer in der Woche vom 17. bis 24. August 2026 an der Zapfsäule stand, erlebte keine dramatischen Ausschläge – aber auch keine Entspannung beim Blick auf die Preisanzeige. Der Super-Kraftstoff E5 bewegte sich im bundesweiten Tagesdurchschnitt zwischen 2,209 und 2,245 Euro je Liter, Diesel zwischen 2,254 und 2,289 Euro. Auf den ersten Blick klingt das nach ruhigem Fahrwasser. Wer jedoch genau hinschaut, erkennt ein charakteristisches Muster: Zur Wochenmitte gaben die Preise leicht nach, um zum Wochenende hin wieder anzuziehen – ein Rhythmus, den erfahrene Tankstrategen längst kennen und für sich nutzen. Wir haben die Daten von bis zu 70.637 Tankstellen täglich ausgewertet und zeigen, was die Woche wirklich bedeutete.

Tag-für-Tag: Wie sich E5 und Diesel entwickelten

Montag, 17. August – Solider Wochenstart

Die Woche begann mit einem E5-Tagesdurchschnitt von 2,220 Euro und einem Diesel-Preis von 2,254 Euro. Bemerkenswert war an diesem Tag die enorme Spanne zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot: Während die billigste Tankstelle im Bundesgebiet E5 für 1,769 Euro anbot, verlangte die teuerste satte 2,869 Euro – eine Differenz von genau einem Euro. Wer also am Montag an der falschen Zapfsäule tankte, zahlte bei einer Füllung von 50 Litern rund 55 Euro mehr als nötig. An 53.277 Stationen wurden die Preise erfasst.

Dienstag, 18. August – Minimales Absinken, maximale Spanne

Der Dienstag brachte einen leichten Rückgang beim E5 auf 2,215 Euro, während Diesel minimal auf 2,256 Euro anzog. Auffällig war an diesem Tag der bundesweit höchste Maximalpreis der gesamten Woche: 3,269 Euro für einen Liter E5. Dieser Extremwert dürfte auf eine einzelne Autobahn-Raststätte oder eine abgelegene Inselstation zurückzuführen sein – er zeigt aber einmal mehr, wie wichtig es ist, nicht einfach an der nächstbesten Tankstelle zu stoppen. Das Minimum lag bei 1,769 Euro, die Spanne damit bei 1,50 Euro. Die Datenbasis war mit 48.910 erfassten Stationen etwas schmaler als am Vortag.

Mittwoch, 19. August – Das Wochentief beim E5

Mittwoch war der günstigste Tag der Woche für E5-Fahrer: Der Tagesdurchschnitt fiel auf 2,209 Euro – den niedrigsten Wert der gesamten Betrachtungsperiode. Diesel hingegen stieg leicht auf 2,263 Euro. Mit 66.893 erfassten Tankstellen war dies einer der datenreichsten Tage der Woche, was die Aussagekraft des Durchschnittswertes stärkt. Das Minimum beim E5 kletterte auf 1,989 Euro, was darauf hindeutet, dass die extremen Tiefstpreise vom Wochenstart nicht mehr verfügbar waren. Wer am Mittwoch tankte, machte beim E5 gegenüber dem Wochenende ein gutes Geschäft.

Donnerstag, 20. August – Erster Aufwärtstrend

Ab Donnerstag drehte der Trend: E5 stieg auf 2,222 Euro, Diesel auf 2,271 Euro. Damit war der Donnerstag beim Diesel der teuerste Wochentag bis zu diesem Zeitpunkt. Das Minimum beim E5 lag bei 1,999 Euro, das Maximum bei 2,859 Euro. Bei 58.450 Stationen in der Stichprobe ist dieser Wert repräsentativ. Wer 60 Liter Diesel tankte, zahlte am Donnerstag gegenüber dem günstigsten Wochentag (Montag, 2,254 Euro) bereits rund einen Euro mehr – nicht dramatisch, aber spürbar.

Freitag, 21. August – Kurze Verschnaufpause

Der Freitag brachte eine kleine Überraschung: Sowohl E5 als auch Diesel gaben leicht nach. E5 fiel auf 2,220 Euro, Diesel auf 2,267 Euro. Das deutet darauf hin, dass der Donnerstagsgipfel kein nachhaltiger Aufwärtstrend war, sondern eher ein kurzes Aufflackern. Mit 57.402 erfassten Stationen war die Datenbasis solide. Das E5-Minimum von 2,009 Euro zeigt, dass günstige Angebote weiterhin existierten – man musste sie nur aktiv suchen.

Samstag, 22. August – Wochenend-Entspannung

Samstage gelten oft als günstiger Tanktag, und dieser bestätigte das Muster: E5 sank auf 2,214 Euro, Diesel auf 2,257 Euro. Das Maximum beim E5 fiel auf 2,789 Euro – der niedrigste Maximalwert der Woche, was auf eine insgesamt engere Preisspanne hindeutete. Mit nur 49.220 erfassten Stationen war die Stichprobe etwas kleiner, was typisch für Wochenenden ist, wenn manche Stationen reduzierte Meldungen abgeben. Dennoch: Wer samstags tankte, lag preislich besser als an den meisten Werktagen.

Sonntag, 23. August – Deutlicher Anstieg zum Wochenabschluss

Der Sonntag brachte den stärksten Tagesanstieg der Woche: E5 sprang auf 2,238 Euro, Diesel auf 2,279 Euro. Mit 70.637 erfassten Stationen war dies der datenreichste Tag der gesamten Woche – die Werte sind entsprechend belastbar. Der Sprung beim E5 von Samstag auf Sonntag betrug 2,4 Cent, beim Diesel 2,2 Cent. Wer seinen Wocheneinkauf plant und dabei auch das Tanken einkalkuliert, sollte den Sonntag meiden.

Montag, 24. August – Wochenstart mit Höchstpreisen

Der erste Datenpunkt der neuen Woche zeigt eine Fortsetzung des Aufwärtstrends: E5 bei 2,245 Euro, Diesel bei 2,289 Euro – jeweils die höchsten Werte der gesamten Betrachtungsperiode. Allerdings ist die Datenbasis mit nur 12.950 erfassten Stationen deutlich schmaler als an anderen Tagen, weshalb dieser Wert mit einer gewissen Vorsicht zu interpretieren ist. Er könnte die tatsächliche Marktlage leicht verzerren. Dennoch bestätigt er den Trend: Zum Wochenbeginn steigen die Preise.

Günstigste und teuerste Angebote – was die Preisspannen verraten

Für die Woche vom 17. bis 24. August liegen keine aufgeschlüsselten Städtedaten vor. Was die Daten jedoch klar zeigen: Die Preisspannen innerhalb eines einzelnen Tages waren erheblich. Das eindrücklichste Beispiel lieferte der Dienstag, 18. August: Zwischen dem günstigsten E5-Angebot (1,769 Euro) und dem teuersten (3,269 Euro) lagen 1,50 Euro pro Liter. Bei einem Tankvolumen von 55 Litern – dem Durchschnitt eines Mittelklassewagens – entspricht das einer Differenz von 82,50 Euro für denselben Kraftstoff am selben Tag.

Selbst wenn man die absoluten Extremwerte herausnimmt und nur die realistisch erreichbaren Preise betrachtet, bleibt die Botschaft klar: Wer aktiv nach günstigen Tankstellen sucht, kann im Laufe einer Woche erhebliche Beträge sparen. Über das gesamte Wochenminimum beim E5 (2,209 Euro am Mittwoch) gegenüber dem Wochenmaximum (2,245 Euro am Montag, 24. August) ergibt sich eine Differenz von 3,6 Cent pro Liter – bei 50 Litern sind das 1,80 Euro, die sich allein durch die Wahl des richtigen Wochentages sparen lassen.

Regionale Preisunterschiede: Warum der Standort entscheidet

Auch wenn für diese Woche keine stadtspezifischen Daten vorliegen, lassen sich aus den täglichen Minimal- und Maximalwerten wichtige Rückschlüsse auf regionale Preisstrukturen ziehen. Die Extremwerte – etwa das Minimum von 1,769 Euro am Montag und Dienstag – deuten auf Regionen hin, in denen besonders günstiger Kraftstoff verfügbar war. Erfahrungsgemäß sind dies häufig Gebiete nahe der deutschen Grenzen zu Ländern mit niedrigerer Mineralölsteuer oder Regionen mit besonders hoher Tankstellendichte und damit intensivem Wettbewerb.

Grundsätzlich gilt in Deutschland: Großstädte mit vielen Tankstellen in unmittelbarer Konkurrenz bieten oft günstigere Preise als ländliche Gebiete, wo eine einzelne Tankstelle das lokale Monopol hält. Autobahn-Raststätten hingegen liegen preislich fast immer deutlich über dem Bundesdurchschnitt – der Maximalwert von 3,269 Euro am Dienstag ist ein deutliches Indiz dafür. Wer auf langen Strecken tanken muss, sollte die Raststätte möglichst meiden und stattdessen die Abfahrt in die nächste Stadt in Kauf nehmen.

Ein weiterer Faktor ist die Nähe zu Raffinerien und Mineralöl-Umschlagplätzen: Regionen mit guter logistischer Anbindung – etwa entlang des Rheins oder in der Nähe von Hamburg und Rostock – profitieren tendenziell von niedrigeren Transportkosten, was sich in günstigeren Endpreisen niederschlagen kann. Im Süden Deutschlands, besonders in Bayern und Baden-Württemberg, sind die Preise historisch etwas höher, da die Transportwege länger sind.

Spartipp für die kommende Woche

Die Daten der vergangenen Woche zeichnen ein klares Bild für alle, die beim Tanken sparen möchten. Der wichtigste Hinweis: Mittwoch und Samstag waren die günstigsten Tage – und das ist kein Zufall, sondern ein in Deutschland gut dokumentiertes Muster. Mineralölkonzerne und freie Tankstellen passen ihre Preise häufig nach einem wöchentlichen Rhythmus an, bei dem Montag und Sonntag traditionell teurer sind.

Konkret für die Woche ab dem 25. August empfehlen wir: Wer kann, sollte den Tank am Mittwoch oder Donnerstagabend auffüllen – nicht am frühen Morgen, wenn die Preise noch hoch sind, sondern ab etwa 18 Uhr, wenn viele Stationen ihre Preise für den Abend senken. Wer am Wochenende tanken muss, sollte den Samstag dem Sonntag vorziehen. Und: Nutzen Sie Preisvergleichs-Apps, bevor Sie losfahren. Die Differenz zwischen der günstigsten und der nächstgelegenen Tankstelle kann, wie die Daten dieser Woche zeigen, schnell mehrere Cent pro Liter betragen – bei einem vollen Tank von 60 Litern Diesel wären das bei einem Unterschied von nur 5 Cent bereits 3 Euro gespart, bei 10 Cent schon 6 Euro.

Ein weiterer Tipp: Tanken Sie nicht auf Reserve. Wer mit leerem Tank an eine teure Tankstelle fährt, hat keine Wahl mehr. Wer noch 20 Liter im Tank hat, kann die günstigste Station in der Umgebung ansteuern.

Ausblick nächste Woche

Auf Basis der Preisentwicklung der vergangenen sieben Tage deutet sich für die Woche ab dem 25. August eine Fortsetzung des leichten Aufwärtstrends an – zumindest zum Wochenstart. Der Anstieg von Samstag auf Sonntag und der hohe Wert am Montag, 24. August, legen nahe, dass E5 und Diesel zunächst im Bereich von 2,23 bis 2,25 Euro beziehungsweise 2,27 bis 2,29 Euro verbleiben könnten, bevor zur Wochenmitte hin wieder eine moderate Entspannung möglich wäre. Da jedoch keine Informationen über aktuelle Rohölpreisentwicklungen, Wechselkursbewegungen oder geopolitische Ereignisse in die Prognose einfließen können, ist diese Einschätzung mit der gebotenen Vorsicht zu genießen – die Kraftstoffmärkte können sich schnell und unvorhersehbar verändern.

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